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Lipödem ist weit mehr als nur ein «ästhetisches Problem». Es stellt Betroffene vor ernsthafte gesundheitliche Herausforderungen, die ohne angemessene Behandlung zu Mobilitätseinschränkungen, teils massiven Schmerzen und erheblichen emotionalen Belastungen führen können. In der Lipödem-Behandlung geht es nicht nur darum, die äusseren Anzeichen zu bekämpfen. Ziel ist es insbesondere, den Erkrankten ihre Lebensqualität zurückzugeben. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Therapie können helfen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und die täglichen Beschwerden zu lindern. Hier setzen wir von LIPOCURA® an, um Ihnen eine umfassende Unterstützung gegen das Lipödem zu geben.
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Geprüft durch den Autor
Dr. Dominik von Lukowicz hat sich als Gründer von LIPOCURA® der Entwicklung der bestmöglichen Behandlungsmethode (maximale Volumenreduktion mit optimalem ästhetischem Ergebnis) verschrieben und die PAL-Methode mit bekannt gemacht. Er gilt als einer der wesentlichen Wegbereiter in der modernen Lipödem-Behandlung.
Dr. med. Dominik von Lukowicz
Gründer Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Inhaltsverzeichnis
Eine wirksame Lipödem-Behandlung beginnt mit einer fundierten Diagnose bei Lipödem und der Begleitung durch einen spezialisierten Lipödem-Arzt. Viele Betroffene erleben eine jahrelange Odyssee, weil Symptome missverstanden oder mit Übergewicht verwechselt werden. Eine frühzeitige, klare Einordnung ist deshalb entscheidend, um passende Therapieformen einzuleiten – sei es konservativ oder operativ.
Ist die Diagnose gestellt, stehen unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Verfügung, die sich je nach Stadium und Beschwerdebild kombinieren lassen: Konservative Massnahmen wie Kompression, Lymphdrainage, Ernährung und Bewegung können Beschwerden lindern und den Verlauf verlangsamen. Reicht dies nicht aus, bietet eine Liposuktion in vielen Fällen die Möglichkeit, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen langfristig zu reduzieren.
Könnte bei Ihnen die Erkrankung Lipödem bestehen? Eine erste Einschätzung kann Ihnen unser selbstentwickelter Lipödem Selbsttest geben. Dieser dauert nur wenige Minuten und dient zudem als hilfreiche Orientierung für Ihr Diagnosegespräch.
Die konservative Behandlung des Lipödems fokussiert sich auf eine Kombination aus mehreren Therapieansätzen mit dem Ziel, Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen:
Eine angepasste Ernährung ist essenziell bei der Behandlung von Lipödem, insbesondere wenn es zusammen mit „normalem“ Übergewicht auftritt. Allgemein sollten Sie eine ausgewogene Kost verfolgen, die Ihnen dabei hilft, das Körpergewicht zu kontrollieren und Ihr Wohlbefinden im Alltag zu fördern. Die ketogene Ernährung, eine spezielle Diätform, die arm an Kohlenhydraten ist, hat sich dabei als besonders effektiv erwiesen.
Durch die ketogene Ernährung soll der Energiestoffwechsel umgestellt werden. Kohlenhydrate werden zu Glukose verstoffwechselt, welche sich als Glykogen im Körper ablagern. Wird die Ernährung nun so umgestellt, dass statt Kohlenhydrate vermehrt Fette und Eiweiss gegessen werden, braucht der Körper die Glykogen-Speicher von Leber und Muskeln auf und stellt anschliessend auf die sogenannte Ketose um. Der Körper verbrennt nun Fett und Ketonkörper, um Energie zu bekommen. Diese Diätform kann besonders nützlich sein zur Vorbereitung auf eine Liposuktion, da sie dabei unterstützt, das zusätzliche Übergewicht zu reduzieren.
In Zusammenarbeit mit Foodpunk hat Frau Dr. Katrin Lossagk, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, ein spezielles Ernährungsprogramm für Lipödem-Patientinnen entwickelt. Gerne stellen wir Ihnen dieses Programm in einem persönlichen Beratungsgespräch genauer vor und erörtern gemeinsam, welche Ernährungsform für Ihre spezifische Situation am besten geeignet ist.
Das Hauptziel der manuellen Lymphdrainage ist es, die im Gewebe angesammelte Flüssigkeit so effektiv wie möglich zu reduzieren und das Gewebe zu entstauen.
Sie fördert den Abfluss der Lymphe, indem sie die Aktivität der Lymphgefässe stimuliert, was zu einem schnelleren Transport der Gewebeflüssigkeit führt. Während der Lymphdrainage werden die betroffenen Körperstellen mit sanften, kreisenden Bewegungen massiert, im Gegensatz zu den stärkeren Griffen einer traditionellen Massage. Diese Entstauungstherapie kann vorübergehend den Umfang der behandelten Körperstellen verringern und oft auch die Schmerzen lindern. Für eine langfristige Schmerzlinderung und zur Wiederherstellung der ursprünglichen Körperform kann jedoch letztendlich eine Liposuktion die wirksamste Methode sein.
Zur Entfaltung der optimalen Wirkung sollte die Lymphdrainage bei Lipödem-Patientinnen ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt werden, idealerweise ergänzt durch sportliche Aktivitäten wie Schwimmen oder Aquagymnastik, da der Wasserdruck ebenfalls zur sanften Entstauung beiträgt.
Eine Physiotherapie wirkt sich unterstützend auf die Beweglichkeit aus und hilft den Patientinnen, ihre Muskelkraft zu erhalten oder zu verbessern, was wiederum die Durchblutung fördert und die lymphatische Drainage unterstützt. Auch Schmerzen können reduziert werden. Ein individuell abgestimmter Übungsplan ist hierbei ausschlaggebend und kann von Techniken wie sanfte Massage, Wärme- oder Kältetherapie über spezielle Entspannungsübungen bis hin zu Bewegungstherapie reichen. Eine individuelle Physiotherapie kann durch eine psychologische Unterstützung begünstigt werden.
Das Tragen von medizinischer Kompressionskleidung ist eine der Grundlagen in der Behandlung des Lipödems. Sie kann die Lymphdrainage unterstützen, Schwellungen reduzieren und die Silhouette der betroffenen Gliedmassen verbessern. Jedoch bringt eine Kompression nicht bei allen Patientinnen den gewünschten Effekt oder verursacht sogar Probleme. Die speziell für Sie angefertigte Kompressionskleidung entspricht bei Lipödem einer Flachstrick-Kompression der Druckklasse II. Im Vergleich dazu wird bei Venenleiden häufig eine Rundstrick-Kompression verwendet.
Diese Kompressionskleidung erhöht den Druck im Gewebe, was dazu beiträgt, dass weniger Flüssigkeit aus den Blutkapillaren ins umliegende Gewebe austritt. Weiterhin unterstützt sie die Funktion der Lymphklappen und verbessert die Strömungsverhältnisse in den Lymphgefässen. Der Druck hilft auch, bestehende Ödeme gleichmässiger zu verteilen und fördert so den Abfluss der Lymphflüssigkeit aus dem Bindegewebe. Zudem wird der Abstand zwischen den Zellen und den Blutgefässen verringert, was eine verbesserte Versorgung mit Nährstoffen und einen effizienteren Abtransport von Abfallstoffen ermöglicht.
Die Kompressionsbekleidung wird individuell nach Ihren Massen in einem Sanitätshaus gefertigt und kann in Form von Strumpfhosen, Strümpfen, Armstrümpfen oder Bolerojacken gewählt werden. Die Kosten hierfür werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Sport spielt eine entscheidende Rolle im Lipödem-Management, da er nicht nur die körperliche Mobilität unterstützt, sondern auch zur allgemeinen Gesundheit beiträgt und begleitendes Übergewicht kontrolliert. Regelmässige physische Aktivität kann Ihnen dabei helfen, die Symptome des Lipödems zu lindern, indem sie die Durchblutung fördert und den Lymphfluss verbessert. Für Menschen mit Lipödem sind insbesondere sanfte, gelenkschonende Sportarten empfehlenswert. Dazu gehören:
Wichtig ist dabei, dass die sportlichen Aktivitäten regelmässig ausgeführt werden. Beginnen Sie mit leichten Übungen, die sich gut in Ihren Alltag integrieren lassen. Vermeiden Sie Überlastungen und steigern Sie die Intensität Ihrer Übungen langsam und nach Empfinden. Es ist ratsam, beim Training eine Kompressionssporthose zu tragen. Das verbessert Durchblutung und Sauerstoffzufuhr. Überdies werden die Muskeln durch das enge Gewebe gestützt.
Die Entscheidung für eine operative Behandlung des Lipödems wird in der Regel dann getroffen, wenn konservative Methoden nicht zielführend sind, um die Symptome zu ausreichend zu lindern, und wenn die Lebensqualität zu massiv durch die Krankheit eingeschränkt ist. Insbesondere in fortgeschrittenen Stadien, in denen die Mobilität stark beeinträchtigt ist oder starke Schmerzen vorliegen, stellt die Liposuktion bei Lipödem eine gute Möglichkeit dar. Unserer Erfahrung nach ist es sogar die einzige wirksame Methode, um das Fett dauerhaft loszuwerden. Dabei lassen sich die besten Resultate im Frühstadium erzielen.
Die Behandlung sollte so früh wie möglich nach der Diagnosestellung beginnen. Das kann zum Beispiel dabei unterstützen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Entwicklung begleitender Komplikationen zu vermeiden. Bereits erste Symptome der Krankheit sollten ernst genommen werden. Typische frühe Anzeichen des Lipödems können unerklärliche Schmerzen und Schwellungen in den Beinen, eine symmetrische Fettverteilung an den Extremitäten oder eine auffällige Hämatomneigung nach leichten Prellungen sein. Daher sollten betroffene Personen nicht zögern, ihre Bedenken mit einem Facharzt zu besprechen, der Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Lipödem hat.
Bei LIPOCURA® haben sich bereits zahlreiche Patientinnen erfolgreich mit der Liposuktion behandeln lassen. Die Vergleiche vor und nach der Operation zeigen deutlich, wie effektiv dieses Verfahren bei der Bekämpfung des Lipödems sein kann. Unsere Patientinnen berichten von einer Reduktion der Schmerzen, mehr Selbstbewusstsein durch die angepasste Körpersilhouette und insgesamt ein ganz neues Lebensgefühl.
Lipödem Vorher Nachher
Die passende Therapieform hängt vom individuellen Stadium, den Beschwerden und dem persönlichen Lebensstil ab. Während in frühen Stadien konservative Massnahmen wie Kompression und Lymphdrainage Linderung verschaffen können, ist in fortgeschrittenen Fällen häufig eine Liposuktion notwendig, um das krankhafte Fettgewebe dauerhaft zu entfernen. Eine ärztliche Beratung hilft, den optimalen Behandlungsweg zu finden.
Die konservative Behandlung (z. B. Kompression, manuelle Lymphdrainage, Bewegung) zielt auf Symptomlinderung ab, ohne die Fettzellen zu entfernen. Sie muss dauerhaft angewendet werden. Die operative Therapie – die Liposuktion – setzt direkt an der Ursache an, entfernt krankhaftes Fettgewebe und kann Beschwerden langfristig reduzieren. Beide Ansätze lassen sich sinnvoll kombinieren.
Eine ausgewogene, entzündungshemmende Ernährung, regelmässige Bewegung (z. B. Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking), konsequentes Tragen von Kompressionskleidung und achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper unterstützen jede Therapieform. Eigeninitiative kann den Verlauf positiv beeinflussen und stärkt das Gefühl von Kontrolle über die Erkrankung.
Zu den bewährten Behandlungsmethoden zählen die Liposuktion (Fettabsaugung) sowie begleitende konservative Massnahmen wie Kompressionstherapie, manuelle Lymphdrainage und gezielte Bewegung.
Die Liposuktion gilt als einzig wirksame Methode, um die krankhaften Fettzellen dauerhaft zu entfernen. Sie kann Schmerzen lindern, die Mobilität verbessern und das Fortschreiten des Lipödems aufhalten.
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