kontakt@lipocura.ch +41 44 442 03 10
Zahlreiche Frauen sind über Jahre hinweg von einer Lipödem-Erkrankung betroffen, ohne dass eine korrekte Diagnose erfolgt. Oftmals wird ein Lipödem, besonders in den Anfangsstadien, nicht als solches identifiziert und fälschlicherweise für gewöhnliche Gewichtszunahme oder Fettleibigkeit (Adipositas) gehalten. Dieses Unwissen führt dazu, dass sich die Betroffenen missverstanden fühlen und auch ihr Vertrauen in Ärzte verlieren können, was eine zeitnahe Behandlung häufig verhindert.
Um Ihnen den Weg zu einem Leben ohne Beschwerden zu erleichtern, bieten wir von LIPOCURA® verschiedene Tests an, mit denen Sie selbst eine erste Einschätzung vornehmen können. Für eine detaillierte Diagnose und die Erstellung eines auf Sie zugeschnittenen Behandlungsplans, sei es durch konservative Methoden oder Liposuktion (Fettabsaugung), steht Ihnen unser Team aus erfahrenen Fachärzten zur Verfügung.
Beratung vereinbaren
Geprüft durch den Autor
Dr. Dominik von Lukowicz hat sich als Gründer von LIPOCURA® der Entwicklung der bestmöglichen Behandlungsmethode (maximale Volumenreduktion mit optimalem ästhetischem Ergebnis) verschrieben und die PAL-Methode mit bekannt gemacht. Er gilt als einer der wesentlichen Wegbereiter in der modernen Lipödem-Behandlung.
Dr. med. Dominik von Lukowicz
Gründer Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Inhaltsverzeichnis
Eine symmetrische Zunahme des Unterhautfettgewebes, vor allem oberhalb oder unterhalb der Knie sowie im Trizepsbereich der Arme, ist typisch für die Lipödem-Erkrankung. Diese Fettvermehrungen („Wammen“) verursachen unter anderem Schmerzen und Druckempfindlichkeit.
Ein typisches Merkmal des Lipödems ist die ausgeprägte Fettansammlung an der Knieinnenseite. Diese Fettpolster können Schmerzen verursachen und das Knie optisch verformen. Die Fettpads erschweren zudem das Beugen und Strecken des Knies.
Eine typische Fettverteilung beim Lipödem ist die vermehrte Ansammlung von Fett im Bereich der Hüften und Oberschenkel. Diese Fettvermehrung führt zu einem Erscheinungsbild, das an Reiterhosen erinnert. Betroffene erleben oft eine unproportionale Figur mit schmaler Taille und breiten Hüften. Der auffällige Waist-Hip Ratio beschreibt charakterisch die Dispropotion beim Lipödem, im Gegensatz zu einem generell erhöhten BMI.
Abends neigen die Beine zu stärkerer Schwellung, da sich Lymphflüssigkeit um das Fettgewebe sammelt. Dies führt zu einem unangenehmen Spannungsgefühl und Druckempfindlichkeit. Die Schwellung kann im Verlauf des Tages zunehmen und ist nicht bei allen Lipödem-Patientinnen gleich stark ausgeprägt.
Beim Lipödem kommt es zu einer disproportionalen Zunahme von Fettgewebe, besonders an den Armen und Beinen. Der restliche Körper bleibt oft schlanker, was zu einem unausgeglichenen Körperbild führt. Betroffene nehmen daher nicht am gesamten Körper zu, sondern vor allem an den Extremitäten.
Die Beine wirken durch die gleichmässige Fettansammlung von oben bis unten wie Säulen, daher der Begriff „Säulenbein“. Die Füsse bleiben oft schlank, während ab den Gelenken muffartig eine Verbreiterung sichtbar wird. Dieses Fettansammlungen an den Fuss- und auch Handknöcheln wird auch als Kalibersprung bezeichnet.
Eine Achsenfehlstellung der Kniegelenke, auch X-Beine oder Genua valga genannt, ist eine häufige Folge des Lipödems bei ausgeprägter Volumenzunahme am Oberschenkel. Diese Fehlstellung führt zu einer erhöhten Belastung der Knie und kann Hautirritationen durch Reibung verursachen.
Mit fortschreitendem Lipödem dehnt das geschwollene Fettgewebe die Haut und das Bindegewebe stark. Dadurch entstehen sichtbare Einziehungen, wodurch die Haut an eine Matratze erinnert. Dieses Phänomen ähnelt optisch der Cellulite, ist jedoch durch die besondere Fettverteilung des Lipödems bedingt.
Lipödem-Patientinnen neigen dazu, schnell blaue Flecken zu bekommen, selbst bei leichten Berührungen oder Stössen. Dies liegt an den brüchigen Kapillargefässen, die bei vermehrter Fett- und Lympheinlagerung besonders anfällig sind. Die blauen Flecken können schmerzhaft sein und langsam verheilen.
Im fortgeschrittenen Stadium des Lipödems kann sich das Fettgewebe verhärten. Diese sogenannte Liposklerose ist ein Zeichen des narbigen Umbaus des Gewebes und kann zu einer weiteren Verschlechterung der Symptome führen, wie etwa einer Zunahme der Lipödem-Schmerzen.
Psychische Belastungen wie Stress oder Depressionen können die Lipödem-Symptome verstärken. Einige Betroffene erleben erstmals Symptome in Zeiten grosser emotionaler Belastung, was auf die Wechselwirkung zwischen Psyche und Körper hinweist. Oftmals kann das Hormon Cortisol eine Rolle spielen. Ist der Cortisolspiegel lange erhöht, können temporäre Schwellungen oder sogar ein Lipödem-Schub verursacht werden.
Einige Körperregionen, insbesondere Arme und Beine, fühlen sich oft kälter an als andere Bereiche. Dies ist auf die schlechtere Durchblutung im Fettgewebe zurückzuführen. Betroffene berichten, dass es deutlich länger dauert, bis diese Bereiche wieder warm werden, was besonders im Winter unangenehm ist.
Auch ohne äussere Einwirkung oder Bewegung treten bei vielen Betroffenen Schmerzen auf, die in Ruhephasen spürbar werden. Dieser Ruheschmerz kann durch den Druck des Fettgewebes auf die Nerven entstehen. Betroffene berichten von dumpfen, ziehenden Schmerzen, die ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Ebenso können diese Beschwerden Ausdruck einer chronischen Entzündung im Fettgewebe sein.
Das Fettgewebe neigt zu chronischen Entzündungen, die sich als dauerhafte Schmerzen im Bindegewebe äussern. Diese Entzündungen führen zu einer weiteren Schädigung des Gewebes und erschweren den Heilungsprozess. Sie tragen wesentlich zur Erhöhung der Schmerzempfindung bei.
Es gibt Hinweise darauf, dass ein Ungleichgewicht der Steroidhormone, insbesondere von Östrogen und Progesteron, das Lipödem beeinflusst. Diese Hormone können sowohl das Volumen des Fettgewebes als auch die Schmerzwahrnehmung beeinflussen.
Ein häufiges Lipödem-Symptom ist das Gefühl von Kribbeln oder Taubheit in den betroffenen Körperregionen. Dieses Kribbeln kann sich mit der Zeit verstärken und ist oft unangenehm. Es deutet auf eine beeinträchtigte Nervenfunktion aufgrund des zunehmenden Fettgewebes hin.
Die Gelenke von Lipödem-Patientinnen sind häufig hypermobil, das heisst überbeweglich. Dies kann zu weiteren Problemen wie Gelenkschmerzen und einer erhöhten Verletzungsanfälligkeit führen.
Die Fettzellen bei Lipödem-Patientinnen sind im Vergleich zu gesunden Menschen mit ähnlichem BMI deutlich vergrössert. Diese vergrösserten Zellen speichern mehr Fett und tragen zu der charakteristischen Fettansammlung bei.
Schon bei leichtem Druck, wie dem Kneifen in die Haut, empfinden Betroffene Schmerzen. Diese sind charakteristisch für das Lipödem und werden oft als brennend oder stechend und manchmal auch unnatürlich langanhaltend beschrieben. Der Schmerz kann sich verstärken, je weiter das Lipödem fortgeschritten ist.
Das Lipödem zeigt sich oft erstmals oder verschlimmert sich in Zeiten hormoneller Veränderungen wie Pubertät, Hormonbehandlungen, Schwangerschaft oder Wechseljahren. Diese Phasen verstärken die Fettvermehrung und Schmerzempfindung.
Die Schmerzen beim Lipödem sind vielseitig und variieren von Patientin zu Patientin. Einige Betroffene beschreiben die Schmerzen als dumpfen Muskelkater, während andere stechende oder brennende Schmerzen verspüren. Im Verlauf der Erkrankung können sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität der Schmerzen zunehmen.
Viele Betroffene leiden unter ständiger Müdigkeit und Erschöpfung. Diese chronische Erschöpfung, auch Fatigue genannt, kann das tägliche Leben stark einschränken. Sie ist oft eine Folge der chronischen Entzündungen im Körper und der ständigen Schmerzen.
Bei vielen unserer Patientinnen zeigt sich ein Lipödem zunächst durch ein anhaltendes Schweregefühl in den Beinen, das insbesondere im Tagesverlauf zunimmt – etwa nach längerem Stehen, Sitzen oder körperlicher Aktivität. Typisch ist auch ein diffuses Druckgefühl, das sich mit der Zeit zu einem deutlich spürbaren Druckschmerz entwickeln kann.
Bereits im frühen Stadium berichten Betroffene zudem von einer leichten Umfangszunahme an Hüfte und Oberschenkeln, die sich meist symmetrisch zeigt und sich nicht durch klassische Massnahmen wie Diät oder Sport beeinflussen lässt.
Icons antippen, um mehr zu erfahren.
Ein Lipödem äussert sich durch eine Vielzahl typischer Symptome. Natürlich ist nicht jedes einzelne dieser Anzeichen automatisch ein Hinweis auf eine Fettverteilungsstörung – entscheidend ist das Zusammenspiel mehrerer Beschwerden über einen längeren Zeitraum. Wenn unsere Patientin an sich mehrere dieser Merkmale beobachtet, ist eine fachärztliche Abklärung unbedingt empfehlenswert. Im ärztlichen Gespräch kann geklärt werden, ob tatsächlich ein Lipödem vorliegt oder ob andere Ursachen für die Beschwerden in Betracht gezogen werden müssen.
Wenn Sie diese Symptome an sich wiedererkennen, könnte ein Lipödem vorliegen. Wir sind hier, um Sie zu unterstützen – sprechen Sie uns an und lassen Sie uns gemeinsam den besten Weg für Sie finden. Für eine erste Einschätzung kann Ihnen zudem unser selbstentwickelter Lipödem Selbsttest helfen.
Viele Personen mit Lipödem berichten von einem Schweregefühl in den Armen und Beinen. Dieses Lipödem-Symptom lässt sich nicht eindeutig den Stadien der Krankheit zuordnen und variiert in seiner Ausprägung individuell. Verschiedene Umstände können dieses Gefühl der Schwere zeitweise intensivieren (siehe Symptom Kältegefühl).
Häufig kommt es zu einem intensiven Gefühl der Anspannung und einer zunehmenden Sensibilität gegenüber Berührungen sowie einer eingeschränkten Bewegungsfähigkeit, die mit stark angeschwollenen Beinen einhergeht. Die Schmerzen durch Druck resultieren aus den in den Fettzellen gespeicherten Flüssigkeiten und den Entzündungsprozessen unter der Haut. Die Zunahme des Volumens übt Druck auf das benachbarte Gewebe aus und verursacht Spannung, wodurch die Haut empfindlich auf Berührung und Druck reagiert. Mit fortschreitendem Lipödem können die Beschwerden sich verstärken.
Die Haut von Lipödem-Betroffenen neigt zu schneller Hämatombildung. Dies ist auf eine beeinträchtigte Gefässfragilität der Kapillaren zurückzuführen, was dazu führt, dass Flüssigkeiten und rote Blutkörperchen leichter ins benachbarte Gewebe gepresst werden. Bereits leichte Stösse können zu blauen Flecken führen.
Die Ansammlung von Wasser im Gewebe führt zu Ödemen, die eine starke Spannung verursachen und schliesslich zu Druckschmerzen führen – einem Hauptmerkmal des Lipödems.
Der seelische Zustand der Betroffenen darf nicht vernachlässigt werden. Häufig wird nicht erkannt, dass sie an einem Lipödem leiden und die Fettansammlungen nicht einfach auf Übergewicht oder mangelnde Selbstkontrolle zurückzuführen sind. Selbst manche Ärzte nehmen das Leid ihrer Patientinnen mit Lipödem nicht ernst genug, was zu Unsicherheit und einem Mangel an Vertrauen in die Behandlungsmöglichkeiten führt. Die Abweichung vom gesellschaftlichen Idealbild kann zu einem beeinträchtigten Selbstwertgefühl, Selbstbildstörungen und sozialer Isolation führen. Der ständige Umgang mit Schmerz und die Sorge um das äussere Erscheinungsbild können zudem Stress, Depressionen und Angstzustände hervorrufen. Diese emotionalen Belastungen verstärken nicht nur das psychische Leiden, sondern können auch die physischen Symptome verschlimmern, indem sie zu einem erhöhten Spannungszustand in den betroffenen Körperregionen führen.
Die Intensität der Schmerzen, die aufgrund eines Lipödems auftreten, ist nicht zwingend an die Stadien der Krankheit gebunden. Bereits in der Anfangsphase, in der optisch noch kaum Veränderungen sichtbar sind und das Gewebe noch weich ist, können Betroffene Schmerzen empfinden. Typisch sind dabei stechende und brennende Empfindungen. Neben der Druckempfindlichkeit der Haut führen durch Reibung verursachte Wunden und die nachfolgenden Entzündungen zu weiteren Schmerzen.
Ein Lipödem verläuft nur in Ausnahmefällen schmerzfrei. Typischerweise geht die Erkrankung mit Druckempfindlichkeit, Spannungsgefühlen und Schmerzen einher, insbesondere in Armen und Beinen.
Zeigt sich hingegen eine deutliche, symmetrische Vermehrung des Unterhautfettgewebes ohne weitere Beschwerden, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um ein Lipödem, sondern um eine Lipohypertrophie. Diese unterscheidet sich vom Lipödem wesentlich dadurch, dass sie keine funktionellen Einschränkungen oder Schmerzen verursacht und als rein ästhetisches Erscheinungsbild gilt.
Das Empfinden von Kälte in Armen und Beinen ist ein Anzeichen, das bei Lipödem-Symptomen auftreten kann, jedoch nicht direkt den verschiedenen Stadien der Erkrankung zugeordnet wird. Die Intensität dieses Kältegefühls kann von Person zu Person stark variieren. Es gibt spezifische Situationen, die ein Kältegefühl temporär verstärken können, dazu zählen hohe Temperaturen, Saunabesuche, langes Stehen oder Sitzen und besonders gegen Abend hin.
Ein Lipödem ist zwar nicht heilbar, doch die Beschwerden lassen sich durch gezielte Massnahmen spürbar lindern. Ob Schmerzen, Spannungsgefühle oder Schwellungen – mit individuell abgestimmten Therapien kann die Lebensqualität deutlich verbessert werden.
Erfahren Sie mehr über bewährte Lipödem Behandlungen wie manuelle Lymphdrainage, Kompression, Bewegung, Ernährung und Liposuktion.
Wichtig: Ein Lipödem kann ähnliche Beschwerden wie ein Lymphödem oder eine Lipohypertrophie verursachen. Schmerzen, Schweregefühl und symmetrische Fettverteilung sind jedoch typische Merkmale, die helfen, ein Lipödem zu erkennen. Eine genaue ärztliche Diagnose ist unerlässlich, da auch Mischformen wie das Lipo-Lymphödem auftreten können. Ausführliche Unterschiede finden Sie auf unserer Seite zur Lipödem Diagnose.
Wenn Symptome wie Schmerzen, Schweregefühl oder Druckempfindlichkeit den Alltag bestimmen, bedeutet das für viele Betroffene eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Damit müssen Sie sich nicht abfinden. Gemeinsam entwickeln wir einen individuellen Behandlungsplan, der gezielt auf Ihre Beschwerden abgestimmt ist – und begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu einem spürbar leichteren Leben.
Vereinbaren Sie gerne ein persönliches Beratungsgespräch mit unserem Spezialisten für Lipödem.
Ja, in Stadium 1 kann ein Lipödem zunächst auch ohne Schmerzen auftreten. Typische Beschwerden wie Druckempfindlichkeit, Spannungsgefühle oder Schmerzen entwickeln sich häufig erst im weiteren Verlauf der Erkrankung. Eine frühzeitige ärztliche Abklärung ist dennoch sinnvoll, um eine gezielte Therapie einzuleiten.
Beim Lipödem sind die feinen Blutgefässe in der Unterhaut empfindlicher und durchlässiger als üblich. Schon leichte Stösse oder Druck können deshalb kleine Einblutungen verursachen, die sich als blaue Flecken (Hämatome) zeigen – oft auch ohne sichtbaren Auslöser.
Im Gegensatz zu allgemeinem Übergewicht ist das Lipödem durch eine symmetrische Fettvermehrung an Beinen und/oder Armen gekennzeichnet – oft bei gleichzeitig schlankem Oberkörper. Typisch sind zudem Schmerzen, Druckempfindlichkeit und eine Neigung zu blauen Flecken, die bei reinem Übergewicht nicht in dieser Form auftreten.
Ja, bei vielen Betroffenen sind nicht nur die Beine, sondern auch die Oberarme betroffen – meist symmetrisch. Häufig treten Spannungsgefühle, Schmerzen und Fettansammlungen im Bereich der Oberarme auf, teilweise bereits in frühen Stadien der Erkrankung.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.